Muskelfunktionstests

MUSKELFUNKTIONSTESTS

 

Y-Balance-Test

Hierbei handelt es sich um einen funktionellen Test zur Überprüfung der Bewegungsfähigkeit eines Sportlers. Ober- und Unterköper sowie die rechte und linke Körperhälfte werden im Rahmen dieses Tests getrennt voneinander getestet, sodass die funktionellen Zusammenhänge unter Belastung erfasst werden können.

Der Test liefert objektiv messbare Ergebnisse über die Mobilität des Sportlers und dient als Basis für das anschließende Training. Darüber hinaus lassen sich Aussagen über das aktuelle Verletzungsrisiko des Sportlers treffen. Zudem kann der Test Vergleiche zu anderen Sportlern herstellen sowie Aussagen über den optimalen Zeitpunkt für die Rückkehr in das Training nach einer Sportverletzung treffen.

Y-Balance Test

 

Gang- und Laufanalyse

Die videobasierte, instrumentelle Analyse des Gang- und Laufbildes liefert wichtige Aufschlüsse über die Funktionalität des Bewegungsapparates – nicht nur für Läufer!

Wir nutzen dazu Highspeed Kameras und ein Laufband mit integrierter dynamischer Druckverteilungsmessung. Mit Hilfe der Highspeed-Videoaufnahmen können wir in den verschiedenen Phasen des Gangzyklus (also während den wiederkehrenden Schrittfolgen) detailliert die Körperhaltung überprüfen und wichtige Leistungs- und Verletzungsparamater, wie z.B. die Beinachsenstabilität während Gang- oder Laufbelastungen, bewerten.

Zusätzlich können wir mit Hilfe der Druckverteilungsmessung die dynamische Wechselwirkung zwischen Fuß und Untergrund messbar machen und mögliche verletzungsfördernde Fehlstellungen identifizieren.

Auch bei AthletInnen treten oftmals versteckte Schwächen, nicht ausgeheilte Verletzungen oder eingeschlichene Bewegungsmuster auf, die einen negativen Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates haben. Durch die Analyse des Gehens und des Laufens können wir durch unsere Messungen Schwachstellen identifizieren und wissenschaftlich gestützte Therapie- bzw. Trainingsempfehlungen geben.

Die EMG-basierte Laufanalyse wird auch über Video ausgewertet

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Zusätzlich können wir mit Hilfe der Druckverteilungsmessung die dynamische Wechselwirkung zwischen Fuß und Untergrund messbar machen und mögliche verletzungsfördernde Fehlstellungen identifizieren.

Auch bei AthletInnen treten oftmals versteckte Schwächen, nicht ausgeheilte Verletzungen oder eingeschlichene Bewegungsmuster auf, die einen negativen Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates haben. Durch die Analyse des Gehens und des Laufens können wir durch unsere Messungen Schwachstellen identifizieren und wissenschaftlich gestützte Therapie- bzw. Trainingsempfehlungen geben.

Sprunganalyse

Die Analyse der Sprungkraftfähigkeit mittels Highspeed-Video und Kraftmessplatte ist ein essentielles Diagnostik-Tool, vor allem für Sportarten, in der die Sprungkraft ein wichtiger Parameter für Leistung und Erfolg ist!

Wir testen drei standardisierte Sprungformen:

1. Sprung aus der ruhenden Hocke („Squat Jump“)

2. Sprung mit Gegenbewegung („Countermovement Jump“)

3. Reaktiver Sprung, von einer Erhöhung herab startend („Drop Jump“)

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Bei allen Sprungformen werden die AthletInnen mit Highspeed-Kameras gefilmt und die dynamische Wechselwirkung zwischen Körper und Boden wird durch eine oder mehrere Kraftmessplatten aufgezeichnet. Eine Kraftmessplatte liefert uns schlussendlich eine Kraftkurve, die für die Bewertung der Sprung-Leistungsfähigkeit dient. Wir können dadurch impulsbasiert die Sprunghöhe und Dutzende weitere Parameter wie z.B. Kraftanstiegsrate, Beschleunigung und Absprunggeschwindigkeit berechnen. Zudem können wir Fehlbelastungen (wie z.B. ein Einknicken des Kniegelenks nach innen, während der Absprung- und Landebelastung) identifizieren und Trainingsempfehlung für eine optimale Belastung der Beinachse und Verbesserung der Sprungkraft ableiten.

Der „Squat Jump“ z.B. liefert uns wichtige Daten über die Fähigkeit der Kraftentwicklung aus einer statischen Position ohne Gegenbewegung.

Die beim „Countermovement Jump“ und „Drop Jump“ erhobenen Daten geben uns Auskunft über die Sprungkraftfähigkeit nach einem sogenannten Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ). Der DVZ ist eine Muskelkontraktion, die direkt nach einer kurzen Vordehnung der arbeitenden Muskulatur erfolgt, und herrscht demnach bei Sprüngen mit Gegenbewegungen vor.

Generell können muskuläre Aktivitäten mit DVZ höhere Muskelkräfte hervorrufen als ohne DVZ. Beim Countermovement Jump beobachten wir einen „langsamen“ und beim Drop Jump einen „schnellen“ (also reaktiven) DVZ. Deshalb können wir beim Drop Jump auch auf die Reaktivkraftfähigkeit der AthletInnen schließen, ein entscheidender Leistungsparameter in vielen dynamischen Sportarten.

Sprung auf die Kraftmessplatte

Oberflächen-EMG

Elektromyographie (EMG) bezeichnet die Analyse der Muskelaktivität. Eine Muskelkontraktion entsteht, wenn das zentrale Nervensystem (also Gehirn und Rückenmark) die Muskelfasern eines Muskels mit elektrischen Impulsen „befeuert“. Mit unseren EMG-Sensoren können wir die Gesamtheit der elektrischen Impulse, die einen Muskel befeuern messbar machen. Die EMG-Sensoren werden dazu über bestimmten Stellen über dem Muskelbauch auf die Haut geklebt. Wir können die Muskelaktivität zum einen bei komplexeren Funktionsanalysen wie Gang- und Laufanalysen messen und nachträglich im Detail analysieren.

EMG-Sensoren zur Messung der Muskelaktivität